Hermann Hesse

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In der Reihe »Doppeltalente« zeigte das Museum Schloss Fellenberg vom 11. März 2001 bis 13. Mai 2001 die Ausstellung »Hermann Hesse ­ Der Schriftsteller als Zeichner und Maler«.

In dieser Ausstellung wurden rund 240 Exponate: Aquarelle, Zeichnungen, Malbriefe, Bildhandschriften und Künstlerbücher des Schriftstellers Hermann Hesse gezeigt.

Die Ausstellung zeigte kleine Bildmotive, die auch in Bezug zu Texten von Hesse standen, so lud die Ausstellung zugleich zur Bild- und Textmeditation ein. In Hermann Hesses Bildern spiegeln sich die mediterrane Lebensfreude und die prächtigen Farben seiner Wahlheimat - dem Tessin. Die poetischen Bilder sind Ausdruck südlicher Unbeschwertheit, Gelassenheit und Zuversicht.

Der besondere Reiz der Hesse-Bilder ist die große Heiterkeit, die leuchtende innere Helligkeit und die Gemütsruhe, die sie ausstrahlen, damit stehen sie im krassen Gegensatz zum düsteren Ursprung von Hesses Malerei, die mit einer Maltherapie zur Überwindung von Depressionen begann. Besonders ansprechend sind die Malbriefe von Hesse: er pflegte Briefe an seine Freunde mit einem kleinen Aquarell zu verzieren. Andere Aquarelle entfalten im Zusammenspiel mit dem Text ihre besondere Wirkung so z.B. die Illustrationen zu dem Buch „Piktors Verwandlungen”.

Rund um die Ausstellung gab es ein umfangreiches Begleitprogramm mit Vorträgen, Lesungen und Konzerten. Die Ausstellung, die ursprünglich nur bis 01. Mai geplant war, wurde wegen des großen Andrangs bis 13. Mai verlängert. Über 5250 Besucher sahen sich diese Ausstellung an und so wurde das Museum Schloss Fellenberg im Landkreis Merzig-Wadern zum Mekka für Hermann-Hesse-Interessierte aus Deutschland, Frankreich und Luxemburg.

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